Wie langsame Webseiten entstehen – Ladezeitoptimierung Teil I

Unternehmen stecken tausende gar zehntausende Euro in eine Webseite – oftmals ist das Resultat eine völlig überladene Webseite. Im ausgeprägten Fall sieht man als Besucher als aller erstes mal einen Ladebalken. Selbst mit einer schnellen Breitbandverbindung dauert es oftmals ewig bis man die eigentliche Webseite sieht. Genau hier wollen wir ansetzen.

Nicht alles ist Gold, was glänzt.

Doch genau hier gibt es oftmals ein Grunsatzproblem. Der Kunde möchte einen imposanten Webauftritt. Sofort abspielende Videoelemente,
ein nicht umgehbares Flash-Intro oder gar Hintergrundmusik, eigentlich ein absolutes No-Go, in Zeiten von Flash-Webseiten leider wieder häufig vertreten.
Doch was bringt das beste Framework, die Verwendung modernster Techniken und ein absolut lupenreiner Code – wenn es dem Kunden nachher nicht gefällt.

Ohne Flash heißt nicht gleich langweilig

Inzwischen gibt es viel innovativere Techniken und Mittel – es ist heute problemlos möglich eine optisch ansprechende Webseite zu gestalten, die trotzdem innerhalb kurzer Zeit vollständig aufgebaut ist und die gleichzeitig noch leicht zu bedienen ist.

10 Tipps um den Seitenaufbau zu beschleunigen

1. Überflüssige und inhaltlich doppelte Widgets entfernen.
Sind alle Widgets wirklich notwendig? Reicht nicht ein Button um Die Seite zu bookmarken?

2. Bilder optimieren
Bilder auf Größe zu optimieren ist nichts Neues – bringt jedoch genau so viel wie früher. Linktipp

3. Text für Text verwenden
Text sollte auch Text bleiben und nicht etwa in Form von Grafiken dargestellt werden.

4. JavaScript und CSS-Dateien auslagern
Nicht alle Javascript-Bibliotheken werden immer benötigt. Brauchen wir wirklich jQuery für diesen einen Effekt?

5. Code optimieren
Achten Sie auf validen Code, entfernen Sie unnötige Elemente. JavaScript, CSS und sogar HTML Dateien können zusätzlich komprimiert werden, in dem etwa Zeilenumbrüche, Leerzeilen und Kommentare entfernt werden.

6. Immer mit einem Traling Slash verlinken
Sparen Sie zusätzliche Weiterleitungen, indem Sie immer auf www.ihreseite.de/beispiel/ verlinken

7. Geben Sie Bildern Größenangaben
Geben Sie jedem Bild auf der Webseite eine Höhen- und Breitenangabe.

8. Benutzen Sie serverseitige Komprimierung
Verwenden Sie eine serverseitige Komprimierung, wie etwa Gzip. Auch hier gibt es etwas für WordPress.

9. Für WordPress-Blogs: Plugins einsetzen
Für WordPress gibt es mittlerweile einige Plugins, die sich genau mit diesem Thema beschäftigen. Eines davon nennt sich WP Super Cache.

10. Binden Sie Tools wie Tracking-Software am Ende der Webseite ein
Ein Tracking Tool muss nicht jeden Besucher gezählt haben, bevor er die Webseite überhaupt sehen kann und womöglich schon wieder weg ist.

Viel Erfolg bei der Optimierung eurer Webseite!

Jan10

Ein Kommentar

  1. Vllt. noch ein kleiner Zusatztipp, man kann sowohl CSS und js Datein komprimieren verschlechtert dabei zwar die Lesbarkeit, diese wird jedoch noch vollständiger Fertigentwicklung auch nicht mehr gebraucht. Man sollte jedoch immer eine unkomprimierte Variante des Code haben, um eventuelle Änderungen/Erweiterungen vornehmen zu können.

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